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Beschreibung:
Der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) ist ein immergrüner, frostharter Zierstrauch aus der Familie
der Rosengewächse, der ursprünglich aus Kleinasien stammt.
Die Blätter des Kirschlorbeer ähneln in ihrer Form dem Echten Lorbeer (Laurus nobilis) und werden 8 bis 15 cm lang.
Die angenehm duftenden Blüten erscheinen zwischen April und Juni und stehen in endständigen Trauben.
Die anfangs grünen kugeligen Früchte sind in der Reife schwarz.
Der Kirschlorbeer eignet sich in unseren Breiten sehr gut als Heckenpflanze.
Der Prunus laurocerasus kann eine Höhe von etwa zwei bis drei Metern erreichen.
Kann aber durch den Schnitt, welchen er wie die meisten immergrünen Pflanzen sehr gut verträgt,
auch klein gehalten werden.
Standort:
Der Kirschlorbeer sollte sonnig bis halbschattig und in geschützter Lage stehen,
damit die Pflanze die volle Blütenpracht entfalten kann.
An die Bodenvehältnisse stellt der Kirschlorbeer keine besonderen Ansprüche.
Anzucht:
Der Kirschlorbeer wird durch Samen oder Stecklinge vermehrt.
Die Sorte Enta ist allerdings nach dem europäischen Züchtungsrecht eine geschützte Sorte,
und darf aus diesem Grund nicht ohne Zustimmung vermehrt werden.
Pflege:
An heißen Sommertagen ist der Kirschlorbeer für regelmäßiges gießen dankbar.
Einmal jährliche, organische oder mineralische Düngung ist sinvoll, und wird mit reicher Blütenfülle belohnt.
Hinweise:
Alle Pflanzenteile, besonders die Blätter und Samen, enthalten giftige blausäurehaltige Glycoside.
Das Fruchtfleisch ist allerdings nahezu giftfrei. In der Türkei Beispielsweise wird der Kirschlorbeer kultiviert,
und die Früchte zu Marmelade verarbeitet oder als Trockenfrüchte verzehrt.
Seinen Namen erhielt der Strauch einerseits aufgrund seiner Kirsch-ähnlichen Früchte,
andererseits wegen der Lorbeer-ähnlichen Blätter.
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