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Kirschlorbeer Krankheiten

Kirschlorbeer Krankheiten und Schädlinge

Kirschlorbeer wird nur von wenigen Krankheiten und Schädlingen befallen.
Relativ häufig ist die sogenannte Schrotschusskrankheit: Ein Pilz namens Stigmina carpophila verursacht vorwiegend auf den jungen Blättern zunächst kreisrunde gelbe bis braune Flecken. Das befallene Gewebe trocknet ein und löst sich vom Blatt, sodass mit der Zeit kreisrunde Löcher in den Blättern entstehen. Die Pilzkrankheit lässt sich mit handelsüblichen Fungiziden wie zum Beispiel Ortiva oder Universal Pilzfrei gut bekämpfen. Wenden Sie am besten zwei unterschiedliche Präparate im Wechsel an,
und nehmen Sie drei bis vier Spritzungen im Abstand von je 14 Tagen vor, sobald die ersten Symptome sichtbar werden. Die durchlöcherten Blätter werden zwar erst mit der Zeit abgestoßen, aber sobald der neue Austrieb gesund bleibt, ist die Krankheit besiegt.
Ein verbreiteter Kirschlorbeer-Schädling ist der Dickmaulrüssler. Die Larven des Rüsselkäfers leben im Boden und fressen die Wurzeln an, während der erwachsene Käfer an den Blättern einen typische Fraßspuren verursacht.
Ein eindeutiger Hinweis sind wellen oder buchtenartig angefressene Blattränder.
Die Bekämpfung des erwachsenen Dickmaulrüsslers ist schwierig, die Larven im Boden lassen sich aber gut mit HM-Nematoden dezimieren. Entsprechende Bestellkarten sind im Fachhandel erhältlich.